Durch eine familienfreundliche Nachhilfe können zuhause Motivation und gute Noten des Schülers wieder zum „Thema“ werden. Um sich für die richtige Nachhilfe zu entscheiden, sollten die Eltern mit ihrem Kind die Lehrkraft aussuchen. Die Sympathie für die Nachhilfe spielt wie in der Schule ebenso oftmals eine entscheidende Rolle, mit welchen Noten die Schüler in den Fächern nach Hause kommen. Auffallend ist dies gut zu beobachten, wenn im selbigen Fach plötzlich nur noch vier- und Fünfen auftauchen. Fragt man nach, heißt es, dass die Lehrer gewechselt haben und dass der Schüler mit der neuen Lehrkraft nicht zurechtkommt, oder denjenigen einfach nicht leiden kann. Wenn die Nachhilfe zuhause stattfindet, sollten alle zusammen an einem Strang ziehen. Hier ist also nicht nur der Nachhilfelehrer gefragt, sonder Eltern und Schüler genauso.

 

Hand in Hand und Schritt für Schritt

 

Nur so kann eine Verbesserung der Leistungen sicher gestellt werden. Schüler, die beispielsweise aufgrund ihrer Lernschwäche nicht rechtzeitig gefördert werden, haben später weder die Lust noch die Möglichkeiten, den verpassten Lernstoff jemals wieder aufzugreifen. Die Lust wird dahin reduziert, wenn sie ständig von Schulen „fliegen“ (Gymnasium, Realschule, Hauptschule und letztendlich Sonderschule). Daher ist baldiges Agieren der Eltern angebracht, denn nur so haben die Kinder später eine Chance, auf eine gute Ausbildung und einen guten Arbeitsplatz. In vielen Familien werden Probleme entweder ignoriert oder verdrängt. Aber „Scham“ bezüglich schlechter Noten ist zuhause absolut fehl am Platz, da sich die Situation vom „Nichtstun“ nie ändern wird (außer, dass sie sich verschlechtern wird).