News & Meldungen
Internet: Aldi verkauft ab April Fernbus-Tickets
29. Mrz
Wer sich das eigene Land, genauer gesagt Deutschland, gerne genauer anschauen wollte, der nutzte in der Vergangenheit oft die Bahn: Sie ist bequem und in der Regel auch günstiger als das Auto. Doch die DB bekommt auch hierzulande immer größer werdende Konkurrenz. Nach MeinFernbus und Co. nimmt nun auch Aldi Busreisen ins Programm. Im Preiskampf bei innerdeutschen Fernverbindungen will man mit dem Online-Verkauf von Bustickets einen gehöriges Stück vom Kuchen abhaben. Aldi Nord und Aldi Süd bestätigten unter der Woche, dass ab dem 4. April über das Internetportal Aldi Reisen Fernbuslinien buchbar sein werden.
Das Bonner Busunternehmen hat zudem mitgeteilt, man werde die Linien von Univers Busreisen und dessen Partner bedienen. Es soll einem Medienbericht des Nachrichtenmagazins „Spiegel“ vor allem darum gehen, dass die Tickets für die Reisen via Bus wesentlich weniger kosten sollen, als vergleichbare Bahnfahrkarten. Zudem wird vor allem von der „Bild“-Zeitung berichtet, dass Aldi die Strecken Bonn-Köln-Hamburg, Berlin-München, Berlin-Hamburg oder Bonn-Stuttgart zunächst bedienen möchte. Das ist möglich, da seit Jahresbeginn Fernbusse deutsche Städte miteinander verbinden dürfen. Das war zuvor nur bedingt möglich, da dies beschränkt wurde. Nach der Öffnung kommt immer mehr Schwung in diesem Markt, da zahlreiche Anbieter in nächster Zeit einsteigen wollen, zudem sind schon einige am Start. Das Unternehmen MeinFernbus.de macht auf den Strecken Berlin und Leipzig sowie Berlin und Frankfurt am Main vor allem der Bahn Konkurrenz.
Auch wenn das Reisen mit dem Bus nicht unbedingt bequemer ist, reizt vor allem der Preis viele junge Menschen, auf den Bus umzusteigen. Teilweise sind auch längere Strecken schon für um die 20 Euro zu bekommen. Da kann die Bahn derzeit nicht mithalten. Es bleibt aber spannend, ob und wie man auf die neuen Angebote der Busreise-Anbieter reagiert.
United Internet blickt optimistisch auf 2013
25. Mrz
In den letzten Monaten gab es nicht nur Gewinner im Internet: Zahlreiche Unternehmen hatten mit schwindenden Userzahlen oder einbrechenden Umsätzen zu kämpfen. Nicht so United Internet. Das Unternehmen blickt einem aktuellen Bericht des Nachrichtenmagazins Stern zufolge recht positiv ins laufende Jahr.
Demnach konnte der Internetdienstleister im vergangenen Jahr seinen Umsatz auf eine neue Bestmarke steigern. Das Unternehmen habe in Montabaur mitgeteilt, dass die Erlöse im Vergleich zum Vorjahr um 14,4 Prozent auf knapp 2,4 Milliarden Euro gesteigert werden konnten. Zudem plane man auch für das laufende Jahr ein hohes Umsatzplus von zehn Prozent ein. Wie das Magazin in seinem Online-Auftritt weiter berichtet, betrug das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITA) 325,9 Millionen Euro und war um 4,7 Prozent gesunken. Auch das Ergebnis je Aktie (EPS) war von 0,79 auf 0,56 Euro gefallen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank ohne Sondereffekte auf knapp 233 Millionen Euro und damit um acht Prozent. Zudem schrieb man weniger erfolgreiche Geschäfte auf brachliegenden Internetseiten von Sedo mit 46,3 Millionen Euro ab. Knapp 18 Millionen Euro strich man dafür durch den Verkauf von Freenet ein.
Wie das Magazin weiter berichtet, blickt United Internet insgesamt recht optimistisch auf das angelaufene Jahr, denn in 2013 soll der Umsatz um zehn Prozent steigen. Zudem möchte man das EPS auf 1,00 bis 1,10 Euro steigern. Zu guter Letzt teilte das Unternehmen mit, dass man für das vergangene Jahr eine unveränderte Dividende von 30 Cent ausschüttet. Die Titel von United Internet legten im nachbörslichen Handel bei Lang & Schwarz im Vergleich zum Schluss bei Xetra zu.
Andy Rubin: Googles Android-Chef hört auf
15. Mrz
Andy Rubin, Gründer des Smartphone-Betriebssystems Android, gibt seinen Posten bei Google auf. Das berichtet das Nachrichtenmagazin „Spiegel“. „Andy hat entschieden, dass es an der Zeit ist, die Zügel aus der Hand zu geben und ein neues Kapitel bei Google zu beginnen”, zitiert man dabei Konzernchef Larry Page, der einen entsprechenden Eintrag am Mittwoch im Firmen-Blog veröffentlichte. Zu den genauen Gründen des Wechsels sowie Rubins neuem Job schwieg sich Page indes aus.
Vor gut zehn Jahren hatte der ehemalige Apple-Entwickler Rubin Start-up Android gegründet. Es war sein Beitrag dazu, ein offenes Betriebssystem für mobile Geräte zu erschaffen. Zwei Jahre später, 2005 um genauer zu sein, übernahm Google die Firma und machte Rubin zum Verantwortlichen. Auch dank seiner Führung stieg Android zum führenden Smartphone-System auf. Derzeit sind rund 70 Prozent der verkauften Geräte mit Googles mobilen Betriebssystem ausgestattet. Das iOS-System von Apples iPhones hält rund 20 Prozent. Nachfolger von Rubin wird Sundar Pichai. Sein Aufgabengebiet umfasste bislang den Chrome-Browser, das PC-Betriebssystem Chrome OS sowie Google Apps fürs Büro. „Es ist nicht leicht, in Andy Rubins Fußstapfen zu treten, schrieb Konzernchef Page weiter. „Ich bin aber überzeugt, dass Sundar einen tollen Job machen wird.”
Bis dato wurden Pages Angaben zufolge mehr als 750 Millionen Android-Geräte aktiviert. Dazu zählen nicht nur Smartphones, sondern auch Tablets Das System findet man unter anderem auf den Galaxy-Geräten des weltgrößten Handy-Herstellers Samsung. Übrigens: Für den späten Donnerstag hat der südkoreanische Konzern zur Produktvorstellung nach New York geladen. Erwartet wird das neue Smartphone-Modell Galaxy S4, das als Konkurrenz zum iPhone 5 verstanden werden kann.
IE: Microsoft droht erhebliche EU-Kartellstrafe
01. Mrz
EU-Wettbewerbshüter wollen noch vor Ostern, dieses Jahr Ende März, den Software-Giganten Microsoft angeblich mit einer möglicherweise erheblichen Buße bestrafen. Wie das „Handelsblatt“ in seinem Online Auftritt weiter berichtet, habe Microsoft mehrere Male eine zehn Jahre alte Regelung missachtet.
Wie die Zeitung erfahren haben möchte, drohe den Redmondern in Kürze somit eine weitere Strafe der Brüsseler Wettbewerbshüter. Zwei mit dem Vorhaben vertraute Personen sagten am Donnerstag dem „Handelsblatt“, Microsoft solle noch vor Ende März belangt werden. Demnach gehe der aktuelle Fall geht auf den Kartellstreit zurück, den vor mehr als zehn Jahren Microsoft und die EU-Kommission erbittert geführt haben. Da die Redmonder dem Bericht zufolge dann zum zweiten Mal eine EU-Anordnung ignoriert haben, könnte die Strafe erheblich ausfallen, hieß es. Dem Bericht zufolge wolle sich die Kommission am Abend zu den Angaben aus den Kreisen nicht äußern. Bereits im Oktober des vergangenen Jahres warf die EU dem US-Konzern vor, beim Betriebssystem Windows 7 gegen eine Auflage zum Browser-Geschäft zu verstoßen.
Vor gut drei Jahren hatte Microsoft zugestimmt, den eigenen Kunden eine Alternative bei Web-Browsern anzubieten. Dieser Schritt war notwendig geworden, um eine drohende Geldstrafe von bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes zu vermeiden. Im Juli des vergangenen Jahres stellte die EU-Kommission dann nach Angaben der Zeitung fest, dass die Redmonder dem nicht nachgekommen sein sollen. Microsoft hingegen sprach von einem technischen Problem.
In der Vergangenheit hatte die EU-Kommission bereits insgesamt rund 1,6 Milliarden Euro Strafe für verschiedene Vergehen dem US-Konzern aufgebrummt. In diesen Fällen sollen die Wettbewerbshüter einen Missbrauch der Marktmacht für erwiesen erhalten haben.
2013: Google bringt angeblich Musik-Streamingdienst Der Suchmaschinenriese Google hatte in der Vergangenheit immer wieder mit neuen Innovationen auf sich aufmerksam gemacht. Doch in den letzten Monaten ist es etwas still um das US-Unternehmen geworden. Einem aktuellen Medienbericht zufolge könnte das auch seine Gründe gehabt haben, denn Google plant angeblich einen Musik-Streamingdienst, der noch in diesem Jahr das Licht der Welt erblicken soll. Das berichtet die Financial Times ohne Angaben von Quellen. Wie das renommierte Blatt in Erfahrung gebracht haben will, verhandele der Internetdienstleister bereits mit großen Plattenlabels über die Lizenzierung von Songs. Der Dienst könnte via Abonnement verfügbar sein oder kostenlos mit eingeblendeter Werbung. Somit würde das Geschäftsmodell an Konkurrenten wie Spotify und Napster erinnern. Google hat sich zu diesem Bericht bislang noch nicht geäußert. Daher muss zunächst einmal ein Fragezeichen hinter die Aussagen der US-Kollegen gesetzt werden. Allerdings scheint die Meldung durchaus schlüssig zu sein, denn Spekulationen rund um dieses Thema und Google gibt es schon eine ganze Weile. Zudem hat die FT in der Vergangenheit das eine oder andere Mal mit ihren Spekulationen ins Schwarze getroffen. Google betreibt seit November 2011 in den USA und seit Ende Oktober 2012 in Deutschland einen Online-Laden zum Download von Musikstücken. Diesen gibt es auch in vier anderen europäischen Ländern. In der ersten Jahreshälfte des vergangenen Jahres habe man mit der Streaming-Sparte einen Umsatz 468 Millionen US-Dollar erzielt und damit 16 Prozent des gesamten Musikkuchens ausgemacht. Logisch, dass das US-Unternehmen diesen weiter ausbauen möchte.
25. Feb
Der Suchmaschinenriese Google hatte in der Vergangenheit immer wieder mit neuen Innovationen auf sich aufmerksam gemacht. Doch in den letzten Monaten ist es etwas still um das US-Unternehmen geworden. Einem aktuellen Medienbericht zufolge könnte das auch seine Gründe gehabt haben, denn Google plant angeblich einen Musik-Streamingdienst, der noch in diesem Jahr das Licht der Welt erblicken soll.
Das berichtet die Financial Times ohne Angaben von Quellen. Wie das renommierte Blatt in Erfahrung gebracht haben will, verhandele der Internetdienstleister bereits mit großen Plattenlabels über die Lizenzierung von Songs. Der Dienst könnte via Abonnement verfügbar sein oder kostenlos mit eingeblendeter Werbung. Somit würde das Geschäftsmodell an Konkurrenten wie Spotify und Napster erinnern. Google hat sich zu diesem Bericht bislang noch nicht geäußert. Daher muss zunächst einmal ein Fragezeichen hinter die Aussagen der US-Kollegen gesetzt werden. Allerdings scheint die Meldung durchaus schlüssig zu sein, denn Spekulationen rund um dieses Thema und Google gibt es schon eine ganze Weile. Zudem hat die FT in der Vergangenheit das eine oder andere Mal mit ihren Spekulationen ins Schwarze getroffen.
Google betreibt seit November 2011 in den USA und seit Ende Oktober 2012 in Deutschland einen Online-Laden zum Download von Musikstücken. Diesen gibt es auch in vier anderen europäischen Ländern. In der ersten Jahreshälfte des vergangenen Jahres habe man mit der Streaming-Sparte einen Umsatz 468 Millionen US-Dollar erzielt und damit 16 Prozent des gesamten Musikkuchens ausgemacht. Logisch, dass das US-Unternehmen diesen weiter ausbauen möchte.
Amazon will Situation für Arbeitnehmer verbessern
20. Feb
Seit Tagen steht das Internetkaufhaus Amazon in der Kritik. Nun tritt der Versandhändler die Flucht nach vorn an, denn nach dem angeblichen Skandal um Arbeitsbedingungen kündigte der Deutschland-Chef, Ralf Kleber, weitere Konsequenzen an.
„Dass wir die Zusammenarbeit mit dem Sicherheitsdienst und mit einem weiteren Dienstleister beendet haben, war nur der Anfang”, sagte Kleber dem Nachrichtenportal „Spiegel Online“. Demnach werden weitere Schritte geprüft. Kleber kündigte auch mehr betriebliche Mitbestimmung an. „Ich finde Betriebsräte sehr gut, und ich ermuntere die Mitarbeiter in unseren Logistikzentren, Betriebsräte mitzugründen”, wird er von dem Magazin zitiert. Zudem erklärte er, an zwei von acht Standorten gebe es bereits einen Betriebsrat, am dritten gründe sich gerade einer. Allerdings räumte er ein, dass man bisher keinen Tarifvertrag abgeschlossen habe, da der US-Konzern schnell wachse. Die Vorfälle bedauerte Kleber. „Die Fernsehbilder, die wir gesehen haben, machen mich betroffen. Dass ein Sicherheitsdienst in der gezeigten Art und Weise unsere Mitarbeiter bedrängt, das ist nicht akzeptabel”, wird er weiter zitiert.
Er erklärte gegenüber „Spiegel Online“ weiter, dass Leiharbeit keine gängige Praxis bei Amazon sei. Der Geschäftsführer sagte: „Der Prozentsatz der Leiharbeiter bei Amazon ist verschwindend gering.” Man brauche die Kurzzeit-Arbeitnehmer lediglich für das Saisongeschäft, das man so abfedern möchte. Der Konzern will Leiharbeiter genauso behandeln und bezahlen wie die „normale“ Belegschaft.
Amazon muss dringend handeln, denn die negative Presse könnte früher oder später dazu führen, dass die Kunden abspringen. Nach Jahren voll des Wachstums wäre das natürlich ein herber Schlag für den US-Konzern. Ob die Aussagen des Geschäftsführers reichen werden, um die Kunden ruhig zu stellen, muss hinterfragt werden.
Wollen Online-Händler die kostenlosen Retouren bald stoppen?
13. Feb
Wer im Internet auf virtuelle Shopping-Tour geht, der kann zum Beispiel Kleidung nicht direkt anprobieren, wie das im Laden der Fall ist. Aus diesem Grund bieten viele Online-Händler an, die Kosten für Retouren zu übernehmen. Doch das könnte sich schon bald ändern, denn drei Viertel der Online-Händler planen, die Kosten für Warenrücksendungen künftig auf ihre Kunden zu übertragen. Das geht aus einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Spiegel“ hervor, der sich auf eine Untersuchung der Universität Regensburg bezieht. Eine neue EU-Verbraucherrechte-Richtlinie könnte dies ermöglichen, nach der Unternehmen ihren Kunden die Rücksendung künftig in Rechnung stellen können.
Der Studie zufolge gaben 76 Prozent von 215 befragten Unternehmen an, davon Gebrauch machen zu wollen. Vor allem kleinere Versandhändler könnten diesen Schritt wagen. 118 weitere Unternehmen wollten zu dieser Frage keine Angaben machen. Unternehmen, die mit Schuhen oder Textilien handeln, haben indes 64 vor, Retouren kostenpflichtig zu machen. So koste eine Rücksendung viel Geld, zwischen 10 und 20 Euro pro Retoure müsse man rechnen, hält die Studie fest. Die Studie zeigt, dass sich die Kunden darüber nicht wirklich Gedanken machen, denn vier von zehn Kunden kalkulieren bei der Bestellung eine Rücksendung schon mit ein. Derzeit gehen bis zu 30 Prozent der Artikel zurück, berichten die Forscher weiter. Vor allem deutsche Kunden gelten als rücksendefreudig. Gerade Kleidungsstücke werden in drei bis vier Größen und Farben bestellt, um diese dann wieder zurückzuschicken. Zehn Prozent aller Retouren können anschließend nicht mehr verwendet werden, berichten die Forscher weiter.
Der Online-Versandhändler Zalando will „Spiegel Online“ zufolge nichts ändern und stellte auf Anfrage klar: „Wir sehen kostenfreie Retouren als wichtigen Teil unseres Serviceversprechens, und dieses möchten wir unseren Kunden auch in Zukunft geben.”
„New York Times“ erfolgreich: Online-Bezahlmodell schlägt ein
08. Feb
Das Bezahlmodell, das von der US-Zeitung „New York Times“ ins Leben gerufen wurde, da man stark auf Online-Leser setzen möchte, macht sich bezahlt. Denn zum ersten Mal in ihrer Geschichte waren die Einnahmen aus Zeitungsverkauf und Online-Abos im vergangenen Jahr höher als die des Anzeigengeschäfts gewesen, teilte die Mediengruppe New York Times Company mit.
Demnach verdiente man im vergangenen Jahr an Print- und Online-Leser 954 Millionen Dollar, aus dem Anzeigenverkauf waren es 898 Millionen Dollar. In 2011 machte man noch einen Verlust von 39,7 Millionen, 2012 verbuchte der Konzern einen Gewinn von 133 Millionen Dollar. „Die Zahlen zeigen die Bereitschaft unserer Nutzer hier und überall in der Welt, für Journalismus höchster Qualität, für den die ‘New York Times’ und andere Titel des Unternehmens stehen, zu bezahlen”, zitiert die Tageszeitung „Die Welt“ Unternehmenschef Mark Thompson in ihrem Online-Auftritt. Zudem teilte das Unternehmen mit, dass im vierten Quartal die Zahl der Online-Abonnenten der Zeitungen „The Times” und „International Herald Tribune” um 13 Prozent gestiegen sei, sie betrage aktuell 640.000. Auch der „Boston Globe” konnte zulegen, und zwar um acht Prozent auf 28.000. Seit März 2011 müssen Online-Leser der Website NYTimes.com für eine uneingeschränkte Nutzung des Portals zahlen.
Der Springer-Verlag hatte im Dezember des vergangenen Jahres nach dem Vorbild der „New York Times” ein Bezahlmodell für die Online-Ausgabe der Zeitung „Die Welt” eingeführt. Auch für die „Bild” gibt es ähnliche Pläne, diese wurden aber noch nicht in die Tat umgesetzt.
EU-Kommission will ein Ladegerät für alle Handys
05. Feb
Ende des vergangenen Jahres lief eine freiwillige Verpflichtung der Handy-Hersteller aus, die besagte, dass alle Smartphones mit Micro-USB-Ladekabel verkauft werden sollen. Das berichtet der TV-Sender „nTV“ in seinem Online-Auftritt. Das Einheitskabel bringt nicht nur für Käufer Vorteile, sondern auch für den Umweltschutz. Die EU-Kommission will jetzt tätig werden, damit dass auch in Zukunft so bleibt.
Antonio Tajani, EU-Industriekommissar, drängt einem Medienbericht des Nachrichtenmagazins „Focus“ zufolge die Handyhersteller dazu, weiter einheitliche Ladegeräte anzubieten. „Ende 2012 lief eine freiwillige Vereinbarung der Handy-Hersteller ab, die sich darauf geeinigt hatten, nur noch ein universelles Ladegerät für alle Modelle zu verwenden”, sagte Tajani gegenüber dem Magazin. „Dieses Memorandum of Understanding ist bisher nicht verlängert worden. Sollten die Hersteller diese Vereinbarung bis Ende Februar nicht erneuern, wird die EU sie dazu verpflichten.” Seiner Meinung nach wären im Interesse der Verbraucher ähnliche Vereinbarungen auch für andere Produkte wünschenswert. „Denken Sie an das Zubehör für Computer und alle Arten von digitalen Geräten. Auch hier möchte ich, dass die Industrie sich auf mehr Einheitlichkeit einigt”, so der EU-Industriekommissar gegenüber der Quelle weiter.
Das Mobilfunkunternehmen O2 hatte erst vor ein paar Tagen angekündigt, ab 2015 seine Smartphonepakete ohne Ladegeräte zu verkaufen. Wie nTV berichtet, begründete man seine Pläne damit, man wolle eine Vorreiterrolle beim Umweltschutz einnehmen. Allerdings könne man den Plan nur dann in die Tat umsetzen, wenn europaweit das Micro-USB-Kabel verpflichtend kommen würde. Dieses ist mit aktuellen und künftigen Smartphone kompatibel, neue Ladekabel wären daher überflüssig. Aktuellen Schätzungen zufolge liegen mehrere Hundert Millionen Ladegeräte bei vielen Handy-Besitzern ungenutzt herum.
EU-Bericht: Internet vereinfacht Schmuggel
01. Feb
In Europa werden die Fahnder vor immer neue Probleme gestellt. Es gibt nicht nur immer neue Drogen, sondern auch wechselnde Schmuggelrouten und eine grenzübergreifende Zusammenarbeit. Die EU-Innenkommissarin schlägt daher Alarm.
Die EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström sagte bei der Vorstellung des Berichts in Brüssel, dass der moderne europäische Markt für Drogen immer stärker vernetzt sei und sich immer weiter ausbreite. „Es handelt sich um einen der komplexesten kriminellen Vorgänge der heutigen Zeit“, zitiert das Nachrichtenmagazin „Focus“ Malmström. Eine wichtige Rolle spielt demnach auch das Internet. Auch aus diesem Grund haben wohl Europol und die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) erstmals eine gemeinsame Analyse der Drogenmärkte erstellt. „Angebot und Nachfrage bei illegalen Drogen läuten eine neue bedeutende Epoche in Europa ein und stellen die derzeitigen Strategien und Vorgehensweisen auf die Probe“, lautet ihr Fazit. Die beiden Behörden sprechen von einem „zunehmend dynamischen und innovativen Markt“. Dem Bericht zufolge sind die Drogenhändler nicht mehr auf den Schmuggel und Handel über festgelegte Routen spezialisiert, sondern werden immer flexibler.
Europol-Direktor Rob Wainwright sagte „Focus“ zufolge: „Wir haben festgestellt, dass immer mehr legale kommerzielle Transportmöglichkeiten wie Container, Flugzeuge sowie Kurier- und Postdienste genutzt werden.“. Demnach könnten Drogen immer schwerer abgefangen werden, was natürlich zu einer größeren Verbreitung führt. „Die Internettechnologie macht ebenfalls vieles einfacher und wird häufig zur Vermarktung und zum Verkauf von Drogen genutzt.“
Wie man künftig gegen dieses Vorgehen der Schmuggler etwas tun möchte, sagten die Spezialisten in Brüssel nicht. Allerdings scheint wohl klar, dass ein schnelles Handeln von Nöten ist, um die Verbreitung von Drogen zu unterbinden.
