Angeregt durch einen Artikel über neue Einnahmequellen im Internet bin ich mir bewusst geworden, welche absurden Ideen Geld zu verdienen die Runde machen. Das man Links verkauft ist ja nichts Neues, doch wie manche das tun überrascht mich.

Es gibt ja verschiedene Plattformen über die Linkverkäufe bzw. -käufe abgewickelt werden. Neben Linklift und Teliad versucht sich nun Telibuy am Markt zu positionieren. Es sei gesagt, dass es sich noch um die Beta Version handelt, doch einen krassen Unterschied zur Konkurrenz kann man nicht übersehen. - Man kann selbst den Preis für einen Link festlegen.

Ein Link auf einer PR6 Seite wird schon für gut 25€ angeboten, PR3 für 5€. Da stellt sich die Frage, was jemanden dazu bewegt wegen ein paar Euro eine Seite mit Rank auf der zweiten Hälfte des grünen Balkens eventuell irgendwo im Nirvana zu parken?

Kalkulierbares Risiko?

Die Gefahr von Google abgestraft zu werden ist nicht so gering wie oftmals gedacht. Wittert ein Konkurrent bezahlte Links, reicht es ein entsprechendes Formular auszufüllen um Google Bescheid zu sagen. Es ist sogar so dramatisch, dass Seiten, die als Verkäufer von Links auffallen, keinen PageRank mehr vererben. Dieser Filter bleibt dann permanent bestehen, da hilft es auch nicht, wenn man Larry und Sergey nachmittags auf Kaffe und Kuchen einlädt.

Wird den Links “nofollow” hinzugefügt, so löst sich das Risiko der Abstrafung in Luft auf. Soetwas akzeptiert der Suchmaschinenriese, nur leider wird in den seltensten Fällen diese spezielle Tag hinzugefügt. Eine weitere Möglichkeit um Abstrafung zu vermeiden wäre ein Weiterleiten der Links zu einer Zwischenseite, die über die “robots.txt”-Datei für Suchmaschinen gesperrt ist.

Da Links meist gekauft werden um die eigene Popularität bei den SuMas zu steigern, ist es hilfreich den Verstand einzusetzen um nicht für ein paar Euro eine Abstrafung und ihre Folgen (regressiver Traffic, geringere Einnahmen, sinkender PR) zu risikieren.

Wer unabhängig von Google sowieso bekannt im Internet ist oder eine große Stammleserschaft hat, der sollte diese zusätzliche Einnahmequelle nutzen. Dem Beginner mit PR2 Blog ist davon abzuraten.

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8 Kommentare

  • Fabian - 24. Oktober 2008

    Kalkulierbar ist das Risiko auf keinen Fall. Statistisch gesehen beträgt das Risiko erwischt zu werden nur 3,7%, aber das bedeutet hier garnichts!

  • Justin - 24. Oktober 2008

    Ja, da besteht sicherlich ein Risiko. Doch das muss halt jeder für sich selber entscheiden.

  • Frank - 24. Oktober 2008

    So lange nur der Page Rank gesenkt wird, ist es relativ egal ob man erwischt wird oder nicht. Das Ranking bleibt ja weiterhin unverändert, von daher könnte es nur bei zukünftigen Linktauschgeschäften zu Problemen kommen, wenn der Gegenüber nur auf den Page Rank schielt.

  • Mario - 25. Oktober 2008

    Es ist ja so, dass vieles vom PR abhängig ist. Preis beim Linkverkauf und viele Webmaster schauen beim Linktausch nur auf den PR, obwohl das nicht das entscheidende Kriterium ist.

  • Igor - 3. Dezember 2008

    Es geht auch Anders. Ich bin mit meinem Blog komplett aus dem Index geflogen und auch jetzt ohne PR. Und ich verkaufe keinen einzigen Link.

    Igor

    Igor’s neuester Blog-Eintrag: Alassio

  • Feiern - 13. Dezember 2008

    Um aus dem Index zu fliegen gibt es genug Möglichkeiten, vor allem mit einem Blog, denn im Standard produziert dieser reihenweise doppelten Content. Da sollte man schon zum Beginn Hand anlegen.

  • Holger - 22. Dezember 2008

    ein Blog ist von PR4 auf 0 runter. Am Ranking hat sich aber (zum Glück) nichts geändert. Sind sogar mehr Besucher geworden

Reaktionen

  1. Webnews.de

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