- von Mario am Montag, 20. Oktober 2008
Möge die SuMa mit dir sein, Blogritter!
Ihr kennt das bestimmt. Moment, hätte ich das “kennt” im Satz vorher nicht zwischen diesen Tags <strong></strong> platzieren sollen? Oder wäre es besser gewesen “Kennen Sie das?” zu schreiben? Weil dann wäre das Wort Kennen gestanden, damit würde ich mit Sicherheit besser ranken!
Glaubt mir, ich kenne viele Bloggerkollegen bei denen der innere Monolog beim Verfassen eines Beitrags genau so lautet. Da geht es darum den Text möglichst suchmaschinenoptimiert zu verfassen um optimal gelistet zu werden. Hat der Spaß irgendwan ein Ende?
Ich meine es ist schon in Ordnung 100te SEO-Plugins zu installieren und auf ein tabellenloses Layout umzusteigen, aber wenn es um die Inhalte geht, so sollte man sich die ein oder andere Minute hinsetzen und überlegen was man da jetzt eigentlich macht.
Also mir hat bisher noch keine Suchmaschine eine Werbeanfrage gesandt. Linktausch kam auch keiner Zustande. Soweit verständlich? - Ich schreibe meine Inhalte primär für euch, die realen Leser. Wenn sich dann noch der Google Crawler über meine Texte freut, so nehme ich das zur Kentniss. Aber, und das ist der springende Punkt, es ist nicht das worauf alles hinauflaufen soll. Was bringt Platz 1 bei Google, wenn die Texte in suchmaschinisch geschrieben sind, kein Mensch was versteht?
Es ist wirklich erstaunlich was sich manche Leute antun. Da werden optische Verschlechterungen in Kauf genommen um den Code XHTML valide zu halten, ohne Rücksicht auf die Besucher, die man dadurch vergraulen könnte. Immer die Angst im Hinterkopf, dass Google abstraft.
Nur um das klarzustellen: Ich habe nichts gegen SEO’s, nein, habe selbst auch einige Seiten, die rein für die Suchmaschinen gedacht sind. Aber was bringt ein Blog, wenn ich dann persönliche Texte und Meinungen wiederum so ändere, dass es nicht mehr den eigentlichen Gedankengängen entspricht?
Die eigene Meinung ist doch schließlich das einzige Kriterium mit dem man gegenüber professionellen Onlinemagazinen und Zeitungen noch punkten kann. Also wieso leichtfertig einen Vorteil verspielen?
Ein Weblog, meist abgekürzt als Blog, ist ein auf einer Website geführtes und damit öffentlich einsehbares Tagebuch oder Journal.
Soweit meine Meinung, was meint ihr?



Ich kann es auch nicht mehr ab, wenn Leute stundenlang mit mir diskutieren ob die Werbung nun follow oder nofollow eingebaut wird. Die Suchmaschinen habe im Internet schon einen großen Stellenwert, meine Seiten versuche ich jedoch unabhängig laufen zu lassen. Dh so, dass ich auch eine Abstrafung relativ verkraften kann!
Man sieht es ja an den Top Blogs, dass es auch ohne Suchmaschinen geht. Wenn man einmal eine Stammleserschaft aufgebaut hat, kann man sich sozusagen unabhängig von den SuMa etablieren.
Es läuft alles darauf hinaus, dass ohne Google nichts mehr geht. Wenn man von Suchmachinen spricht, ist eigentlich eh nur Big G gemeint. Die anderen haben sowieso nix zu melden.
Ich kann Deine Ausführungen durchaus nachvollziehen. Aber warum sollte eine valide XHTML-Seite schlechter aussehen? Das kann ich selbst nicht bestätigen.
@Dennis: Das muss nicht so sein, ist aber oftmals der Fall. Weil meist alleine durch Werbecode schon Fehler entstehen.
Bei einem persönlichen Blog mag das andere Prioritäten haben. Dennoch wird im Regelfall die Stammleserschaft nicht ausreichen. Große Verlage schreiben offensichtlich im Web schon lange für Page Impressions und damit vor allem für Google. Da regen sich viele auf, aber das ist nun einmal Fakt. Will man schnell an neue Leser kommen, kann es meines Erachtens aber auch nicht schaden beispielsweise die Überschriften sehr klickfreudig zu wählen (die 10 besten…, etc).