- von Mario am Donnerstag, 9. Oktober 2008
Die 5 größten Fehler beim Start eines Blogs
Vorgefertigte Systeme wie Wordpress machen es möglich im Handumdrehen ein eigenes Blog im Internet zu starten. Oftmals wird dies auch als die einfachste Variante angepriesen um schnell Geld zu verdienen. Doch zu oft werden falsche Versprechungen gemacht, die im schlimmsten Fall drastische Konsequenzen haben. Hier einige Fehler, die tunlichst vermieden werden sollten:
Sofort AdSense einbauen
Mit Google AdSense kann man schnell und einfach Geld verdienen, denn die Vergütung erfolgt pro Klick. Man baut einfach den Code ein und schon wird themenrelevante Werbung angezeigt. Doch leider ist es noch immer Gang und Gebe, dass Besucher oder Konkurrenten aus Spaß zig mal auf die Anzeigen klicken. Was hat das zur Folge? - Nun, Google hat ein System zur automatischen Erkennung von Klickbetrug. Werden dann zum Beispiel bei 100 Besuchern 30 Klicks verzeichnet, deutet das auf Betrug hin. Folglich wird man lebenslänglich vom AdSense-Programm gesperrt (mir passiert). Bei einer Seite, die sowieso schon viele Besucher und Klicks aufweist wirken sich solche Manipulationsversuche nicht so krass aus, was in der Regel dann keine weiteren Folgen hat.
Gratis-Domain
Eine Blog auf einer Gratisdomain ist schon der erste Schritt in die Unprofessionalität. Wer es nicht wert findet 15€/ Jahr für eine anständige Internetadresse aufzubringen, wird es mit seinem Blog nie zu größerer Bekanntheit schaffen.
Nachrichten kopieren
Am besten kommt es immer noch, wenn man Beiträge basierend auf seiner eigenen Meinung verfasst. Normale, relativ objektive Nachrichten sind überall zu finden, mit einer Bezugnahme kann man allen Meldungen seine eigenen Note verpassen und weiters schafft man auch Stoff für Diskussionen. Wenn du keine Meinung hast, wieso betreibst du dann überhaupt ein Blog?
Standard-Theme
Wenn du schon das Standardlayout eines CMS verwendest, dann verleih diesem bitte deine eigene Note. Bei den Designs gibt es bei Wordpress eine Vielzahl von Gratisangeboten, die man dann entsprechend anpassen kann. Einfach nur das standardmäßige Design zu verwenden wirkt genauso lächerlich wie die Gratis-Domain.
Jede Woche ein Beitrag
Das kann zwar ausreichen, aber am besten du postest noch mehr. Alles was in Richtung 1Beitrag / 2 Wochen geht wird auf Dauer nicht Bestand haben, weil das Blog dann ungepflegt, nicht aktuell wirkt. Die ideale Lösung wäre 1 Beitrag pro Tag, dieser muss nicht ewig lang sein. Es geht nur darum, dass der Leser täglich Neues findet, so dein Blog nicht in Vergessenheit gerät und die Besucher zu Stammbesuchern werden (im besten Fall).


Leider kommt das für mich zu spät. Genau dasselbe mit AdSense ist mir auch passiert. Am Ende wurde mir kurz vor der Auszahlung das Konto deaktiviert. Die hart erwirtschafteten 100$ waren somit auf einen Schlag weg.
Ich kann es absolut nicht leiden, wenn Leute Projekte auf Gratisdomains gestalten und dann überall dafür werben. Da Platz mir echt der Kragen, keine ordentliche Domain aber Hauptsache überall spammen!
Leider bringt es bei adsense nichts, wenn man das Einspruchformular ausfüllt. Die Antwort wird automatisch generiert, was bedeutet, dass man in der Regel nichts gegen die Deaktivierung vornhemen kann.
Wobei ich doch denke, dass man mit guten Inhalten auch den ein oder anderen Fehler wettmachen kann. Content ist Kaiser!
Die Auswah an Gratis-Template ist wirklich enorm, auf Wordpress findet man schon enorm viele und dann gibt es auch noch Templatefirmen, die einige gratis im Angebot haben.
Wichtig ist vorallem auch eine gute Verlinkung innnerhalb der blogsphäre.
Finde es auch blöd, wenn man die paar Kröten für einen ordentlichen Domainnamen nicht ausgeben will, weil man zu knausrig ist und lieber auf Systeme wie blogger geht.
Wirklich sehr unprofessionell.
Backlinks sammeln ist aber anfangs das ah und oh!
Sirko’s neuester Blog-Eintrag: Geld verdienen kann so leicht sein!