Täglich werden rund 120.000 neue Blogs gestartet und garantiert ist da auch einer dabei, der genau das selbe Thema aufgreift wie du. Man könnte also denken, dass die Konkurrenz extrem groß ist. Nun ja ein Großteil davon schreibt weniger als 1 Beitrag pro Woche und nur 1% der geschätzten 70 Millionen Blogs ist deutschsprachig.

Bild: flickr, Heart of Oak

Bild: flickr, Heart of Oak

Was ist das Interessante an diesen Zahlen?

Wenn du statt 1 hochwertigen Beitrag, so wie es die Vielzahl macht, 2 veröffentlichst, so gewinnst du schon einmal gegen einen Großteil der Konkurrenz. Hochwertiger Content in regelmäßigen Abständen ist also ein Schlüssel zum Erfolg.

Design anpassen

Verwende auf keinem Fall eine Standardvorlage ohne diese anzupassen, ansonsten unterscheidest du dich in keinster Weise von anderen Seiten und wirst leicht verwechselt. Die besten Voraussetzungen hat man natürlich mit einem individuell gestalteten Theme + Logo. Habe mal bei Unique Blog Designs anfgefragt, da haben auch Shoemoney und JohnChow, 2 weltbekannte Blogger, ihr Werk in Auftrag gegeben:

Hi Mario,

Our prices for custom designs start at $1599 and we only require half payment up front. With our custom packages, we do an hour long consultation with you up front and it is a turn-key service…

Das ist eine Menge Geld. Also ich empfehle ein günstiges Theme zu kaufen, anzupassen und ein Logo gestalten zu lassen. Das kostet weitaus weniger und man hat sozusagen auch seine eigene Marke.

Wer auch beim Theme sparen möchte, hier eine Liste der gratis verfügbaren:

http://www.maximal-reich.de/freebies/13000-gratis-wordpress-themes-templates/

http://www.maximal-reich.de/freebies/gratis-blog-templates/

Eigene Domain

Wenn du auf Wordpress.com oder Blogger.com oder  bist, kauf dir endlich eine Domain und du hast somit deine eigene “Marke”. Weiters hast du viel mehr Einstellungmöglichkeiten und kannst in der Regel tun und lassen was du möchtest (sofern legal).

Am naheliegensten ist hier natürlich eine .de oder .at Adresse, je nachdem wo man beheimatet ist. Es kann aber durchaus auch eine .com sein für deutsche Inhalte, das ist heute absolut nichts Außergewöhnliches mehr.

Du - einfach Du selbst!

Das mit Sicherheit Wichtigste an einen Blog sind Du selbst und deine eigene Meinung. Hast du keinen eigenen Standpunkt und kopierst mehr oder weniger nur von anderen Seiten, geh besser Fernsehen, Bloggen ist dann nichts für dich. Ein Blog ist einfach etwas, das persönlich und an die jeweilige Person gebunden ist. Deshalb ist eine Über-Mich Seite auch fast Pflicht, ebenso von Vorteil ist es, eine Information wer hier schreibt, in der Sidebar einzufügen.

Nun, das waren also meine unverbindlichen Tipps um bei den Lesern in guter Erinnerung zu bleiben. Man kann es natürlich auch in die andere Richtung auslegen und ein schreckliches Design sowie eine provozierende Domain wählen, das bleibt sicher auch in Erinnerung. Die Seriosität wird dabei aber auf der Strecke bleiben.

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13 Kommentare

  • Nebenjob-Heimarbeit - 6. Januar 2009

    Herausstechen das eine Thema, die richtige Nische finden und konsequent neuen Content zu veröffentlichen, ist ein anderes Thema. Am wichtigsten finde ich allerdings, dass das Thema des Blogs mit einem persönlichem Interesse kombiniert sein muss, nur dann ist man mit Herzblut bei der Sache und liefert gute Arbeit ab.

    Herausstechen kann man durch Provokationen, durch eigene Ansichten oder auch durch einzigartige Beiträge. Zweiteres ist vermutlich nachhaltiger, um Stammleser für sich gewinnen zu können.

  • Jürgen - 6. Januar 2009

    Super Beitrag! Das Design ist ein wichtiges Kriterium, der Inhalt aber der am Ende maßgebliche. Ich kenne viele Blogs die das Wordpress Standard-Design nutzen aber trotzdem von vielen Besuchern gelesen werden weil der Inhalt genial ist!

  • MillionMaker - 7. Januar 2009

    Klar sollte man herausstechen, dies macht man am besten mit einem eigenen Design. Wusste gar nicht das unique blog designs so teuer sind. Aber als Problogger sollte man schon was springen lassen.

  • Sebi - 9. Januar 2009

    Ja, das liebe Design… wärs nicht so teuer, hätte ich schon längst eins gekauft. Aber die Leute, die sie erstellen, brauchen natürlich auch etwas für ihre Arbeit, das ist mir klar. Leider schade ;).
    Warum sollten eigentlich nur .de/.at und .com gehen? Wenn ich deutsche Inhalte suche (und einfach mal Domains durchprobiere) verwende ich .net vor .com.

  • Mario - 9. Januar 2009

    @ Die Tatsache, dass in den Top 50 der deutsche Blogcharts nur 4-5 solche Domains vorkommen, zeigt ja schon wie unpopulär diese Endungen für deutsche Blogs sind.

  • Martin Meyer-Gossner - 13. Januar 2009

    Ein interessanter Beitrag, der auf jeden Fall zum Nachdenken anregt. Als Online-Publisher muss ich sagen, dass der Content absolut vorrangig ist. Nur, wenn der Content stimmt, kommen die Leser. Zudem unterstützen Layout und SEO sich geringfügi. Die ‘Über mich’ Seite ist das Impressum des Blogs und für die Online Reputation unabdingbar. Manchmal ist das sogar entscheidender als das Layout in meinen Augen.

  • Yiim - 1. Februar 2009

    Ich habe es lange vor mir hergeschoben den Artikel hier zu lesen aus Zeitgründen aber ich hätte es doch mal früher tun sollen echt ein guter Artikel!

  • Alex - 8. Februar 2009

    Eine selbstgehostete Blogdomain ist natürlich A und O, worüber ich auch sehr forh, als ich im letzten Jahr von Blogger.com auf CMS Wordpress umgestiegen war.
    REgelmässige INhalte und gute nicht kopierte Texte machen wohl ebenso viel aus und so gewinnt man ständig wiederkehrende Besucher, also beinah schon Stammleser.

    Die hohe Anzahl der derzeitigen Blogs sagt einem Blogger auch, dass man etwas mehr machen muss als nur einen Blogbeitrag die Woche zu schreiben, solange man wirklich die Zeit zum Bloggen hat.

  • Gartenmöbel Hamburg - 15. Mai 2009

    Netter Post!

  • Michael - 15. Mai 2009

    Super Post, macht immer Spass hier mitzulesen :)

Reaktionen

  1. hype.yeebase.com
  2. Webnews.de
  3. newstube.de

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