- von Mario am Samstag, 7. März 2009
Outsourcing - das nächste Level der Selbständigkeit!
Outsourcing ist jedem ein Begriff. Damit ist die Vergabe von Unternehmensaufgaben an Drittunternehmen gemeint. Das geschieht in der Regel der Wirtschaftlichkeit wegen, oftmals ist es zwar nicht nötig, bringt aber Vorteile.
Wie so oft gilt auch hier: Solange die Kosten unter den Einnahmen bleiben, ist das Ganze rentabel. - Logisch oder? Wird zum Beispiel ein zusätzlicher Autor für das eigene Blog für 50€/Monat angeheuert und die Werbeeinnahmen steigen aufgrund der Postfrequenz um 70€, so hat diese Zusammenarbeit langfristig eine Chance und sollte sogar noch erweitert werden. Wenn so ein System funktioniert, dann kann man es grundsätzlich unbeliebig vergrößern. Man kann davon ausgehen, dass bei 10 Autoren die Einnahmen linear steigen und am Ende ein größerer Gewinn rausschaut. Natürlich ist irgendwan einmal Schluss. Das nur als Beispiel.
Eine andere Möglichkeit ist es, nach außen hin Dienstleistungen anzubieten, diese Aufträge aber dann an günstige Dienstleister zu vergeben. Die Differenz ist der Gewinn. Man kann sich also im Netz umsehen und eine Liste der verschiedenen günstigen Anbieter erstellen. Anschließend durchsucht man die zahlreichen Internet-Foren nach “Ich suche xxx”-Beiträgen und bietet seine Dienste an. Bekommt man die Zusage, so vergibt man den Auftrag an den Dienstleister und sackt den Gewinn ein. Durch diese Strategie kommt niemand zu einem Nachteil, jedoch ist sie nicht immer durchführbar.
Was sagst du zu diesem Thema? Wie sind deine Erfahrungen? Diskutiere mit:



Auf dem Papier ganz nett, aber bei Mängeln und Missverständnissen ein großes Kommunikationsrisiko. Gerade im Programming Bereich hat man nachfolgend das Problem der Wartung. Mit Code aus Taiwan klar zu kommen ist schwierig und wenn der Freelancer den Server crashed, steht man selbst auch dumm da. Dann ist da auch das Vertrauen
Ich würde die Finger davon lassen, auch wenn es ab und zu (SB Linkbuilding) wirklich günstig ist.
Zunächst einmal: Dass der Weihnachtsmann nun auch schon ausgesourced wurde, ist echt der Hammer. Wohin soll das noch gehen…
Aber in der Tat. Ich werde mal für das nächste Nischenthema verschiedene Dinge aussourcen: Text schreiben lassen, Linkaufbau pp. Mal schauen, ob sich das dennoch rechnet.
Die eine Sache ist es bestimmte Aufgabe komplett nach außen auszulagern, die andere Sache ist es diese Aufgaben Unternehmen intern auszulagern. Dieser Ansatz ist genauso erfolgreich, wenn nicht noch erfolgreicher als das Outsourcing. Dieser Ansatz trägt den Namen Shared Service Center. In den Bereichen wo es um sensible Daten geht, sollte man Shared Service Center nehmen. Man hat einen sehr großen Vorteil, dass die Leistung mit konstanter Qualität wiedergegeben wird. Jedoch ist der Aufwand um einiges höher als beim Outsourcing, somit sollte man diese 2 Ansätze immer in Errinerung haben, wenn es um neue Projekte geht. Unter bestimmten Umständen ist Shared Service Center sogar kostengünstiger als das Outsourcing.
Tatsache ist aber immer noch das sich viele nicht trauen etwas auszulagern. Viele gehen es auch falsch an, sie versuchen sich unbedingt in den sachen zu verbessern wo sie nicht sehr gut sind. Würden sie diese sachen auslagern und sich mit den sachen beschäftigen die sie sehr gut können hätte diese Menschen um einiges mehr Erfolg!
Grüße
Hi,
@Andre das ist genau der falsche Weg.
Lager nie etwas aus, was du nicht selber bis ins letzte beherrschst. Gibst du Prozesse, die du selber nicht kennst/kannst, aus der Hand, wie willst du diese dann noch qualitativ überwachen?
Ich selber verdiene mein Geld mit Offshore-Outsourcing. Als deutsche Ein-Mann-Webagentur lasse ich TYPO3-Aufträge deutscher Kunden von Programmierern in Indien erledigen.
Das ganze läuft super, weil ich selber jahrelang TYPO3-Extensions entwickelt habe und die aus Indien kommenden Arbeiten vor der Auslieferung genau unter die Lupe nehmen kann.
Ich muss dazu sagen, das die Angst vieler Unternehmer berechtigt ist. Stellt euch das mit dem Outsourcen nicht zu einfach vor!
Irgendwelche Programmierer, die man nicht selber kennt, zehntausende von Kilometern weit weg, in einem anderen kulturellen Umfeld und mit komplett anderen gesetzlichen Regelungen. Haftung? Fehlanzeige! Wenn die Mist bauen, halte ich den Kopf hin.
Ständige Überwachung und Optimierung nimmt einen großen Teil meiner Zeit ein. Nichts mit “ab nach Indien und Geld einsacken”.
Grüße, The big F
Gerade in Krisenzeiten, in denen man wirklich nicht abschätzen kann was denn noch genau kommen wird/kann, ist Outsourcing eine gute Möglichkeit um das Risiko von neuen Festangestellten zu umgehen. Ist zwar nicht ganz förderlich für die Arbeitslosenzahlen, auf der anderen Seite bringt es eben auch nichts wenn dann Unternehmen vor die Hunde gehen weil sie zu viele Belastungen durch feste Mitarbeiter sowie deren Lohnnebenkosten haben.
Schon schlimm, wenn in der Überschrift gleich fette Fehler drin sind. So wird SELBSTÄNDIGKEIT geschrieben. Euch Traffic-Bloggern ist wirklich nichts peinlich…
@Schlittenhund: Peinlicher Fauxpas, danke für den Hinweis!