Mitunter ist die Provokation eine der besten Möglichkeiten wieder etwas Leben in sein Blog zu bringen. Ganz gekonnt versucht man also bei den Lesern ein gewisses Verhalten, ob positiv oder negativ, hervorzurufen.

Kritisieren kann jeder und es ist auch das gute Recht eines jeden einer anderen Meinung zu sein. Das ist meist nicht persönlich gemeint (hoffentlich nicht) und zeugt davon, dass man nicht nur für sich selbst schreibt, sondern viele aktive Leser hat.

Purer Genuss

Aus meiner ersten Provokation enstand eine der herrlichsten Diskussionen, was will man also mehr? Man weiß in jedem Fall, dass man es geschafft hat, bei Lesern Emotionen hervorzurufen. Bis jetzt wurde noch keine Schule geschlossen, nur weil sie angeblich doof sein soll. - Also freu dich, dass über deine Seite gesprochen wird!

Feedback und Verbesserung

Oftmals verbergen sich hinter heftiger Kritik wirklich sinnvolle Tipps und Lösungsansätze, wie man in Zukunft dies oder jenes besser macht. Deshalb empfiehlt es sich Kritiken ernst zu nehmen und genau zu studieren. Das bedeutet nicht, dass man immer die Meinung der anderen teilen muss. Bei dieser Art der Kritik sollte man nicht davor zögern und dafür danken, dass einem die Augen geöffnet wurden.

Notorisches Schlechtmachen

Natürlich gibt es auch Leser, die generell alles in den Dreck ziehen, völlig ohne Grund. Da sollte man ganz einfach nicht reagieren oder die Todeswaffe “Sarkasmus” auspacken.

Kritik: “Deine Krawatte sitzt heute ganz schief!” - Reaktion: “Ja, ich wollte mich gerade erhängen.” Wer nimmt da den Kritiker noch ernst? Wenn man Glück hat antwortet sogar ein treuer Leser auf die Kritik, so kann man selbst nichts falsch machen und lässt eine wunderbare Diskussion entstehen.

Jeder sieht’s anders

Gewisse Dinge, speziell wenn es sich nicht um Fakten handelt, sieht jeder von seinem Standpunkt aus. Daher ergeben sich hier oftmals Meinungsverschiedenheiten - noch lange kein Grund zur Verzweiflung. Hier gibt es kein richtig und falsch, jeder meint richtig zu liegen.

Daraus lernen wir also, dass Kritik enorm wichtig ist für die Verbesserung, es aber Differenziert werden muss zwischen Blödsinn und wertvollen Anregungen.

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