- von Mario am Samstag, 6. Dezember 2008
Warum 10 Besucher besser sind als 1.000
2 Projekte: Das eine ist gut besucht, hat viele Seitenaufrufe und das andere grottenschlecht. Lustigerweise sind die Einnahmen bei dem unpopulären 15-Besucher-pro-Tag-Projekt deutlich höher, als bei der Seite mit rund 200 Besuchern/Tag. Gibt’s nicht? Doch, genau das erlebe ich es zurzeit.
Die 200 Besucher kommen von überall her. Blogverzeichnissen, Webkatalogen anderen Blogs und zu einem nicht zu verachtenden Teil auch von Google. Man kann also sagen, dass es sich um ein Publikum handelt, dessen Interessen sehr vielfältig sind. Somit verlässt ein Teil der Besucher die Seite schon kurz nach Eintreffen, da es sich offensichtlich nicht um das gewünschte Thema handelt.
Projekte Nummer 2 (das eigentlich schlechte) bekommt die Besucher ausschließlich von Wikipedia. Dort wurde von mir vor geraumer Zeit ein Link in einem Artikel platziert, der sich genau mit dem selben Thema wie die Website beschäftig. Die Folge ist, dass die Besucher, die auf den Link klicken, auch genau die Informationen suchen, die dann auf der Seite aufgefunden werden. Trotz der wenigen Besucher (aufgerechnet auf das Monat ca. 400) verdiene ich damit regelmäßig 45€ pro Monat. Wohlgemerkt ohne einen Finger zu rühren und das seit gut 8 Monaten! Durch ein Partnerprogramm, dass thematisch ideal passt.
Auf der anderen Seite schaffe ich es mit den 200 Besuchern nicht, über 20-30€/Monat zu kommen. Es zeigt sich also, dass Besucher nicht gleich Besucher ist. Genau aus diesem Grund bringt es auch nichts, wenn man Werbebanner auf irgendeiner Seite bucht, die vom Thema her nicht zur eigenen passt. “100.000 Besucher für 500€” - Angebote habe ich deshalb schon auf meine persönliche Blacklist gesetzt, die Ernüchterung wäre zu groß. Wie enorm wichtig die Themenrelevanz ist, sollte damit endgültig klar sein.


Um welche Seiten es sich handelt, willst du nicht verraten, oder?