Gerne als AdSense-Kopie gesehen, kann adtube im Test voll überzeugen. Es werden nicht nur überwiegend relevante Anzeigen ausgegeben, es gibt auch ein Partnerprogramm, was bei Google nicht der Fall ist.

Die Teilnahme wird grundsätzlich jedem Websitenbesitzer angeboten, doch ein Leser hat mich erst vor Kurzem auf folgende Passage in den AGB von adtube aufmerksam gemacht:

Der Publisher versichert, dass er Kaufmann, Unternehmer oder juristische Person des öffentlichen Rechts ist und es sich somit um einen Vertrag unter Unternehmern/Kaufleuten handelt.

Das bedeutet nichts anderes, als dass der Gewerbeschein vorausgesetzt wird, das ist bei Google AdSense oder anderen Programmen genauso. In diesem Zusammenhang sei noch erwähnt, dass dies aber nicht kontrolliert wird.

Nach der Registrierung muss man zu allererst eine Webseite hinzufügen. Der Name sowie die URL muss angegeben werden, dann wartet man auf die Freischaltung, die innerhalb von 1-2 Tagen erfolgt.

Bild: adtube.de

Bild: adtube.de

Anschließend kann man einen neuen Werbeplatz erstellen und sich schon ans Gestalten der Werbeanzeigen machen. Zwei Werbeformen stehen zur Verfügung:

  • content.box - Hierbei handelt es sich um die klassischen Anzeigen.
  • content.searchAD - Dieses Werbeformat wird ausschließlich Besuchern angezeigt, die direkt von einer Suchmaschine kommen. Gewählt werden kann zwischen einer klassischen Bannerwerbung und einem Pop-Up.

Jetzt geht’s ans Eingemachte: Beim Erstellen der Anzeigen wird der Kreativität fast kein Riegel vorgeschoben. Es gibt zwar einige Standardformate, bei Bedarf können aber auch eigene erstellt werden. Man kann sogar ein eigenes Logo in die Anzeigen einbinden.

Bild: adtube.de

Bild: adtube.de

Text- und Produktangebote werden sowieso ausgeliefert, zusätzlich kann man noch Banner- und Videoanzeigen auswählen. Verständlicherweise werden diese nur bei passenden Formaten ausgeliefert. Man kann davon ausgehen, dass damit die vordefinierten Formate gemeint sind. Doch selbst dort habe ich noch keine Banner-Werbung gesehen, das als kleine Kritik.

Bild: adtube.de

Bild: adtube.de

Im finalen Schritt wird nur noch festgelegt, woher die Inhalte bezogen werden sollen. Sollen festgelegte Wörter für die Thematik der Anzeigen oder der Inhalt der Website herangezogen werden. Hier sollte aber sowieso der erste Punkt ausgewählt werden, denn sonst kann man ja nicht aus dem Vollen schöpfen.

Bild: adtube.de

Bild: adtube.de

Fazit: Vorallem in Sachen Relevanz und Gestaltungsmöglichkeiten kann adtube mit Google AdSense mehr als nur mithalten. Schön ist auch, dass nicht groß und fett dabeisteht, um welchen Anbieter es sich handelt, so wie das bei AdSense der Fall ist. Die Vergütung bewegt sich ungefähr in dem Bereich, wie bei anderen Anbietern, zumindest bei dem Themenbereich, den ich getestet habe. Somit kann ich nur bemängeln, dass zu wenig Werbegrafiken ausgeliefert werden.

Hier geht’s zur Anmeldung!

Post to Twitter



12 Kommentare

  • Chris - 10. Dezember 2008

    Klingt gut, werd ich auf jeden Fall mal ausprobieren! Danke für den Tipp! :-)

  • Feiern - 13. Dezember 2008

    Wie sieht es mit den Ladezeiten der Werbung auf der eingebundenen Seite aus? Ich hatte unlängst einen anderen Anbieter getestet, da brauchte die Werbung Handgestoppte 10Sekunden bis diese vollständig geladen war.

  • Jonas - 15. Dezember 2008

    Habe Adtube vor kurzem mal angetestet. Die Einstellungsmöglichkeiten sind wirklich klasse, nur ließ die Relevanz der Anzeigen zu wünschen übrig und so gabs auch kaum klicks. Schade eigentlich.

  • Mario - 15. Dezember 2008

    @Feiern: Die Ladezeit unterscheidet sich nicht vom Durchschnitt, ist also völlig im Rahmen.

    @Jonas:Also sicherlich mag es da Unterschiede geben, aber ich finde die Relevanz bei mir hier eigentlich sehr gut.

  • Michael - 16. Dezember 2008

    habe auch gute Erfahrung mit adtube gemacht, lasse es seit ein paar Wochen auf ausgewählte Projekte laufen. Relevanz ist gut, Klickpreis auch OK (Themengebiet Telekommunikation). Relevanz und Klickpreis/Klickraten sind bei mir besser als z.B. bei meinem Tests mit Affilimatch oder Contaxe. Im Vergleich zu AdSense in etwa gleich, kommt wohl auch aufs Themengebiet an. Auf einigen meiner anderen Projekte lief AdSense ein klein wenig besser, so ca. 1 bis 2 cent höherer Klickpreis, auf anderen auch sogar etwas schlechter. Man sollte adtube auf jeden Fall als Alternative mal ausprobieren.
    Zu den Werbeformaten: Klasse die vielen Einstellungsmöglichkeiten. Ich benutze vor allem das Search-Werbeformat, also dieses Pop-Up mit den Textlinks, daß nur bei Suchmaschinentraffic (bei mir überwiegend) angezeigt wird. Habe damit sehr gute Klickraten und man kann dieses Werbeform dann auch ergänzend zu AdSense einsetzen.

  • smswiese - 22. Dezember 2008

    Also ich hab Adtube jetzt auch auf meiner Seite http://www.smswiese.de im Einsatz. Allerdings liegt die Klickvergütung bei mir bei ca. 9ct pro Klick. Mit Google Adsense hab ich bei dem Thema teilweise bis zu 1,30€ pro Klick.
    Das ist schon ein erheblicher Unterschied.

    MfG Marcel

  • Patrick - 23. Dezember 2008

    Adtube kannte ich noch nicht. Als Konkurrenz zu AdSense ist mir hauptsächlich affiliMatch (von http://www.affili.net) bekannt. Werd mir das mal ansehen. Danke für den Tip.

  • kulanz - 23. Januar 2010

    Habe den Code eben eingebaut und erhalte lediglich eine weisse Fläche. Auf einer Seite mit 260.000 PI’s/Tag kann ich mir so einen Fillefratz nicht leisten. Fazit: AdTube fliegt raus.
    Es kann ja sein, dass es eine gewisse Zeit dauert bis relevante Kampagnen ermittelt wurden. Dann muss es aber eine Möglichkeit geben einen Alternativvermarkter einzubinden. Fazit: AdTube steht in der Hiarchie von AdScale, AdSense und ValueClickMedia ganz ganz weit hinten.

Reaktionen

  1. www.lieb-link.de
  2. Webnews.de
  3. AdTube ist konkurrenzfähig (Tipp für alle AdSense-Gesperrten) | MAXIMAL-REICH.DE
  4. Interessante Vorteile von Paid Blogging und ein (bisher) schwaches Partnerprogramm | MAXIMAL-REICH.DE

Kommentar verfassen